(B)atman und sein wahres Selbst

«Batman» war hier. Was aus ihm werden kann.

von Silke Knöbl, Oktober 2025

Nach einer überlieferten Geschichte schnitzten auch «Walter + Resl» ihre Vornamen in die Rinde eines Baumes, und zwar anlässlich ihrer Hochzeit.

Jahrzehnte später suchten sie den Baum erneut auf und fanden ihn wieder. Der Schriftzug lautete inzwischen «alter esl».

Aus den Zeichen der Verbundenheit ist ein Spiegel der Vergänglichkeit geworden. Es ist wie bei uns Menschen: Wunden hinterlassen Spuren, doch mit der Zeit können sie sich wandeln und verheilen: durch Integration.

Und wenn Ähnliches bei «Batman» passiert, dann könnte der Schriftzug in einigen Jahren vielleicht als «atman» gelesen werden.

«Atman» bezeichnet im Hinduismus die Seele. Er ist der innerste, ewige Kern, das Selbst. Der Urgrund des Seins. Still, zeitlos, mit allem verbunden.

Atman ist auch eine Einladung zur Frage: Wer bin ich wirklich?

 

Autorin:
Silke Knöbl ist Prozessbegleiterin mit Weiterbildung im systemischen Coaching sowie Kommunikationsspezialistin (auch für Leichte und einfache Sprache). Sie begleitet Menschen in Veränderungsprozessen und befasst sich vor allem mit Selbstwirksamkeit, (Bürger-)Beteiligung und Transformation. Weitere Blogbeiträge von ihr finden sich in Silky Way – das Impactblog.

Bildquelle: Textimum.li

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